User Journey Mapping: Von der Idee zur Visualisierung
Lerne, wie du die Customer Journey deiner Nutzer Schritt für Schritt abbildest und Schmerzpunkte identifizierst.
Zum ArtikelEntdecke, wie du mit Figma schnell und effizient deine ersten Wireframes erstellst — ohne vorherige Designerfahrung.
Wireframing ist der erste echte Designschritt — bevor du mit Farben oder Details anfängst. Es’s wie der Grundriss eines Hauses. Du legst fest, wo die Elemente platziert werden, wie der Nutzer durch die Seite navigiert und welche Informationen am wichtigsten sind.
Figma macht diesen Prozess einfach. Du brauchst keine Installation, keine komplizierten Einstellungen. Öffnen, starten, fertig. Tausende Designer arbeiten damit — vom Freelancer bis zum großen Tech-Unternehmen.
Gehe auf figma.com und melde dich an. Du brauchst nur eine E-Mail. Die kostenlose Version reicht für die ersten Projekte völlig aus — du kannst bis zu drei Projekte gleichzeitig bearbeiten.
Klick auf “New design file”. Figma öffnet dir eine leere Canvas. Keine Angst vor der leeren Fläche — das ist deine Freiheit. Hier passiert die Magie.
Links die Tools (Auswahl, Rechteck, Text), rechts die Eigenschaften. Die Mitte? Dein Canvas. Das’s schon. Keine versteckten Menüs, keine verwirrenden Fenster.
Ein gutes Wireframe zeigt nicht, wie etwas aussieht. Es zeigt, wie etwas funktioniert. Das’s der Unterschied zwischen Wireframe und Design.
Verwende Graustufen. Nutze simple Formen — Rechtecke für Content, Linien für Trennungen. Wenn du anfängst, die “perfekte” Farbe zu suchen, verlierst du dich. Grau ist dein Freund.
Ein Wireframe könnte so aussehen: Ein Header oben (grauer Balken), darunter eine Navigation (drei Blöcke nebeneinander), dann der Hauptinhalt (großer Platzhalter für Text/Bild), Sidebar rechts (kleinerer Platzhalter). Fertig. Keine Dekoration, keine Schattierungen.
Lass uns gemeinsam eine einfache Landing Page Wireframen. Nichts Kompliziertes. Ein Header, eine Hero Section, drei Feature Cards und ein Footer.
Figma hat ein eingebautes Grid-System. Aktivier es (rechts im Menü unter “Assets”). Ein 12er oder 8er Grid hilft dir, Elemente auszurichten. Alles sitzt dann gerade, nicht zufällig platziert.
Wenn du eine Card einmal designt hast, mach sie zu einer Komponente. Figma nennt das “Component”. Dann kannst du sie hundertfach duplizieren. Änderst du eine, ändern sich alle. Das spart Zeit und sorgt für Konsistenz.
Schreib direkt ins Wireframe, was welcher Bereich ist. “Header”, “Hero”, “Footer”. Oder noch besser: beschreib die Funktion. “Kontakt-Formular”, “Kundenreferenzen”, “Newsletter Signup”. Dann versteht jeder dein Wireframe auf den ersten Blick.
Du malst schon Buttons mit Farben, Schattierungen und Icons. Halt an. Wireframe ist schwarz-weiß. Grau. Punkt. Farbe kommt später. Konzentrier dich auf Layout und Struktur.
Alle Elemente sind gleich groß, gleich wichtig? Das funktioniert nicht. Mach wichtige Elemente größer. Der Titel größer als der Text. Call-to-Action-Button größer als andere Buttons. Der Nutzer muss wissen, wo er hinschauen soll.
Du wireframst nur für Desktop. Aber 60 Prozent der Nutzer sind auf dem Handy. Erstell zwei Versionen — Desktop und Mobile. Figma hat Artboards für genau das.
Der Entwickler sieht dein Wireframe und fragt sich: “Was soll hier passieren?” Schreib Noten rein. “Bei Klick öffnet sich ein Modal”, “Diese Liste scrollt horizontal”. Dann gibt’s keine Missverständnisse.
Dieser Leitfaden bietet einen Überblick über Wireframing-Grundlagen mit Figma. Die beste Lernmethode ist praktische Erfahrung. Jedes Projekt ist anders — es’s gibt kein “perfektes” Wireframe. Mit der Zeit entwickelst du deinen eigenen Stil und deine Arbeitsweise. Die hier beschriebenen Techniken sind Ausgangspunkte, nicht in Stein gemeißelt.